Flying Structures



Im Zuge des einwöchigen Workshops in der Modellbauwerkstätte konnten sich die Studierenden dem Thema Leichtbau experimentell nähern. Der Titel „Flying Structures“ nimmt Bezug zur Aufgabenstellung, in der stabile Leichtbaustrukturen zu entwerfen waren, die sich entweder mittels Heißluft oder Wind möglichst lange in der Luft halten konnten.
 
 
Folgende Probleme mussten beim Entwerfen berücksichtigt werden:

Das optimale Verhältnis zwischen Materialeinsatz und Volumen bzw. Fläche

Ein effizienter Einsatz von Stäben und die Unterscheidung zwischen Zug- und Druckkräften

Wahl einer geeigneten Aussteifungstechnik bei langen dünnen Stäben für die Konstruktion großer Volumskörper

Konzept zur Ausbildung von dreidimensionalen Knotenpunkten, die unterschiedlichsten Kräften standhalten mussten

Bespannungstechnik für intendierte Formgebung und Garantieren der Dichtheit unter Berücksichtigung der Gewichtszunahme (Bsp.: zu viel Kleber – zu viel Gewicht)

Heißlufteinfüllmethode, um ein Schmelzen der Objektbespannung zu verhindern

Überlegungen zur Stabilisierung der Flugbahn.


Lösungen mussten über zahlreiche Versuche herausgefunden werden und forderten die Kreativität der Studenten. So waren die ersten Entwurfsobjekte aller Gruppen fluguntauglich, da viel zu kleine Volumen bei zuviel Konstruktionsmaterial gewählt wurden. Nachdem das Abheben in die Lüfte gelöst wurde, stellte sich sofort das Problem von instabilen Flugbahnen mit unkontrollierbarem Rotationsverhalten der Objekte.
 
Die Studenten haben sich mit viel Engagement der Aufgabe gestellt und konnten im Team viele interessante Objekte entwerfen.



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